Herzlich willkommen!

 

Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen meine Finca "Casa Barbara" und die Insel La Palma vorstellen.

Meine Finca wurde auf einem Privatgrundstück von mehr als 5.000 qm einige Kilometer unterhalb des Dorfes Puntagorda im grünen und ruhigen Nordwesten der Insel auf ca. 590 m Höhe in sehr günstiger Wetterlage erbaut. Die Lage ist ideal für Ruhesuchende abseits einer sehr wenig befahrenen Straße und nur wenigen Häusern in der näheren Umgebung.

Die Finca im palmerischen Stil wurde im Januar 2002 fertiggestellt. Die Wohnfläche beträgt ca. 55 qm. Folgende Räume sind vorhanden: Ein großzügiger Wohnraum mit integrierter Küche (mit Spülmaschine, Kühlschrank, Elektroherd und allem, was man zum Kochen und Essen benötigt). Sowohl die Küche, als auch der Esstisch und die Liegen im Wohnzimmer und auch das Bett im Schlafzimmer wurden von einem deutschen Schreiner, der in Puntagorda seit vielen Jahren ansässig ist, gefertigt.

Das Schlafzimmer ist mit einem Doppelbett ausgestattet. Die Matratzen mit gutem Liegekomfort habe ich aus Deutschland mitgebracht.

Das Badezimmer ist mit Dusche, WC und Waschbecken ausgestattet. Eine Waschmaschine steht im Abstellraum.

Sowohl im Wohnraum, als auch im Badezimmer wurde eine elektrische Fußbodenheizung installiert, mit der an kälteren Tagen die Räume temperiert werden können.

Von den zwei Terrassen kann man einen unverbauten, traumhaften Blick über den Atlantik geniessen. Das Foto, das sie ganz oben auf dieser Seite sehen, wurde von der Terrasse aus aufgenommen. Rund um das Haus wurde ein Garten angelegt.

 

 

Die Finca wurde entgegen der üblichen Bauweise (die meisten Häuser wurden aus Betonsteinen errichtet) mit Ziegelsteinen gebaut, wodurch auch an kälteren Tagen ein sehr angenehmes Wohnklima herrscht. Das kanarische Holzdach wurde mit Kork isoliert und das auch innen sichtbare Holz des Daches geölt, also nicht chemisch behandelt.

Vom Flughafen aus ist Puntagorda mit einem Mietwagen in ca. 1 1/2 Stunden erreichbar. Diverse Supermärkte, ein toll ausgestatteter Bioladen, einige palmerische Restaurants, eine Pizzeria, zwei Bankfilialen, ein Ärztehaus, einen deutschen Zahnarzt sowie eine Apotheke befinden sich direkt im Dorf.

Puntagorda, ein verschlafener Ort, umgeben von Mandelbäumen und Pinienwäldern ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Umgebung - von Las Tricias mit den Drachenbaumhainen (in ca. 10 Min. mit dem Auto erreichbar) bis zum Roque de los Muchachos mit einer Höhe von über 2.400 m - und in die Calderia, ein Wanderparadies in der Urlandschaft des grössten Erosionskraterkessels der Welt (in ca. 30 Min. erreichbar). Den nächsten öffentlichen Lavastrand in Tazacorte erreicht man in ca. 35 Min. mit dem Auto.

 

La Palma

Größe und Lage

La Palma ist eine der drei kleinen Kanaren, die nordwestlichste des Archipels. Die dreieckige Insel besitzt eine Ausdehnung von 708 km2, ist 45 km lang, 28 km breit und 2.426 m hoch (am Roque de los Muchachos). Die Entfernung zu Teneriffa beträgt 85 km und zur afrikanischen Küste 445 km.

Natur und Topographie

La Palma ist eine junge Vulkaninsel. Ihr Herz bildet der 10 km weite und 1,5 tiefe - grösste Erosionskraterkessel der Welt, die Caldera de Taburiente (Nationalpark - siehe Foto unten), dessen steile Wände sich in die Cumbre fortsetzen, den nord-süd-verlaufenden Höhenzug, der die Insel in eine feuchtere Ost- und eine trockenere Westseite teilt. An den steilen Bergflanken liegen verschiedenste Vegetationsstufen dicht an dicht. Im Gebirge herrschen lichte Kiefernwälder vor, an den zerklüfteten Küsten Sukkulentengewächse, der von tiefen Schluchten durchzogene Norden ist von Lorbeerwäldern durchzogen (Biosphärenreservat Los Tilos) und den Süden charakterisieren noch aktive Vulkanlandschaften. 1971 brach hier als letzter Vulkan der Teneguia aus.

 

 

 

Wetter und Klima

Auf La Palma herrscht ewiger Frühling. Etwa 18 Grad kühl wird es im Winter, etwa 25 Grad warm im Sommer. Die Cumbre fungiert als Wetterscheide. An ihr stauen sich die Nordostpassate, die Bäume beziehen ihr Wasser aus dem Wolkenmeer. Mit starken Regenfällen ist nur im Winter zu rechnen. Auf  La Palma scheint fast immer irgenwo auf der Insel die Sonne, in der Regel auf der windabgewandten Seite, der Westseite. Der Nordostpassat sorgt das ganze Jahr hindurch für ein ausgeglichenes Klima. Er staut sich im Osten am hohen Gebirgsmassiv und bildet in der Mittagszeit zwischen 600 und 1.700 m eine Wolkenbank, über der sich ein tiefblauer Himmel erstreckt. Wirklich heiss und trocken wird es nur, wenn der Wind aus Süden bläst (Levante) und Saharastaub mitführt. Ein- bis zweimal pro Winter weht ein Atlantischer Tiefausläufer von Westen her über die Insel und sorgt für ausgiebige Niederschläge.

Die Wettervorhersage ist für die Ostseite gültig, da die Wetterstation in Santa Cruz steht. Der Westen ist sehr viel sonniger und trockener.

Wirtschaft und Bevölkerung

Bis zur Eroberung der Insel durch die Spanier im Jahr 1492 lebten auf La Palma die Guanchen, ein aus Nordafrika stammendes hellhäutiges Hirtenvolk. Felsritzzeichnungen, die an verschiedenen Orten auf La Palma zu sehen sind und Tongefässe zeugen von dieser Zeit. Nach der Unterwerfung unter die Kastilische Krone entwickelte sich die Inselhauptstadt Santa Cruz zur Drehscheibe zwischen der Alten und Neuen Welt: Eine bedeutende Schiffsbauindustrie entwickelte sich; spanische, flämische, englische und portugiesische Händler liessen sich nieder. Zuckerrohr, Wein, Seide, Tabak etc. brachten ihnen Reichtum, während verschiedene Wirtschaftskrisen die verarmte Landbevölkerung zum Auswandern nach Kuba und Venezuela zwang. Heute leben die ca. 80.000 Inselbewohner hauptsächlich von der Landwirtschaft, insbesondere den Bananenanbau. Erst an zweiter Stelle folgt der sich zögernd entwickelnde Tourismus.

Bade- und Strandvergnügen

Ausgedehnte Strände mit feinem, schwarzem Lavasand finden Sie in Los Cancajos, Puerto Naos und Puerto de Tazacorte. Baden kann man auch bei Puntallana im Nordosten von La Palma hiunter zur Playa de Nogales, einer schönen Bucht mit Sandstrand, die nur zu Fuß erreichbar ist. Für viele ist es der schönste Strand La Palmas, die Strömungen können aber unberechenbar sein. Dafür hat die zerklüftete Steilküste der Insel aber viele kleine versteckte Badebuchten und einige Naturschwimmbecken.

Der Atlantik ist kein Binnenmeer. Nehmen Sie sich bitte vor der Brandung und den Strömungen in acht, beachten Sie die Gezeiten und gehen Sie bei starkem Seegang (rote Flagge) nicht oder nur mit äusserster Vorsicht (gelbe Flagge) baden. Schwimmen Sie nie über die Wellenbrecher hinaus. Der Atlantik ist nicht zu unterschätzen und schon einige Menschen auf La Palma, die in unterschätzt haben, haben dies mit ihrem Leben bezahlt.

Sonne

Unterschätzen Sie die Sonne nicht. Der kühle Passatwind lässt ihre Kraft vergessen. Verwenden Sie eine Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor.


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